„Schreiben ist 10 Prozent Talent und 90 Prozent Fleiß“
John Irving

Wolf-Peter Weinert - Der Autor

Wolf-Peter WeinertWolf-Peter Weinert ist 1955 in einem Dorf bei Hameln im Weserbergland geboren. Seit seinem 16. Lebensjahr verfasst er Texte. Heute lebt er mit seiner Frau Bettina Schomerus-Weinert und seinen beiden Kindern in Bad Bevensen, Lüneburger Heide. Dort arbeitet er seit über zwanzig Jahren als Hausarzt in eigener Praxis.

Der Weg als Autor und die Gründung des Verlages

Seit 1998 veröffentlicht Wolf-Peter Weinert nebenher Texte, zunächst in einem Fremdverlag. Im Jahr 2001 entscheidet seine Frau Bettina Schomerus-Weinert, sich selbst als seine Verlegerin und Managerin, was die Schriftstellerei betrifft zu engagieren. Nach entsprechender Fortbildung gründet sie den Verlag Leben und Schreiben und kümmert sich um Fachleute für das Projekt Buch. Eine spannende Phase für die Eheleute Weinert beginnt.

Die ersten Romane

Im Herbst 2002 erscheint der erste Roman bei Leben und Schreiben: Hermann und Luise. Die positive Resonanz und die mit hunderten von beschriebenen Seiten angefüllten Schubladen lassen Bettina Schomerus-Weinert weitermachen.

Im Jahr 2003 veröffentlicht sie Namaste Indien!

Wolf-Peter Weinert sagt: "Indien hat mich verändert"

Namaste Indien! ist ein Buch voller Geschichten und Abenteuer, das von freundlichen Menschen in Indien erzählt und von dreisten Dieben; vom alles durchnässenden Monsun und von der kargen Schönheit der Wüste; von Radtouren durch schwülwarme Ebenen und von Wanderungen durch die atemberaubende Bergwelt des Himalaja. Hier hat der Autor eigene Erfahrungen einer halbjährigen Asienreise in ein gleichwohl belletristisches Werk eingewoben.

Arzt und Autor

Zu seinem Arztberuf gehören für Wolf-Peter Weinert unzählige Begegnungen mit älteren und alten Menschen. Diese Altersgruppe war es schließlich auch, die ihn zum Medizinstudium gebracht hat. Die Menschen und ihre Geschichte faszinieren ihn. In der täglichen Praxis erhält er oft Einblicke in die Vergangenheit und in die letzten Lebensabschnitte seiner Patienten. Er erfährt dabei, wie ältere Menschen immer häufiger in die Isolation treiben und sich fremd bestimmen lassen. Weinert selbst ist ein Verfechter der Selbstbestimmung und Lebendigkeit auch im Alter und Hochalter, zumal die Zeitspanne im so genannten letzten Lebensabschnitt sich gegenüber der Vergangenheit verdoppelt und verdreifacht hat. Dieses Glück des langen Lebens birgt Probleme, und Probleme können nur bewältigt werden, wenn man sich Gedanken macht. 2005 sein drittes Buch. Spätvorstellung ist ein positives Buch vom neuen Leben im Alter.

Im gleichen Jahr veröffentlicht der Verlag Leben und Schreiben Der Verlust Weinerts bisher umfangreichstes Werk. Ein ernstes, zeitweise schonungsloses Buch über die Kostbarkeit des Lebens und die Wirkung von Alkoholmissbrauch. Die Geschichten zweier Familien, die unterschiedlicher kaum sein können, prallen in diesem Roman unaufhaltsam aufeinander.

Aktuelles

Aber Wolf-Peter Weinert ist und bleibt ein durch und durch positiver Mensch. Deswegen erschien im Herbst 2007 mit Aus der Wand wieder ein Buch, das Mut machen und Kraft spenden soll auch und gerade in Zeiten der Krise. Zum ersten Mal verarbeitet Weinert dabei das Thema, das seiner Familie und ihm seit vielen Jahren ein ständiger Begleiter ist: Die positive Wirkung des Ausdauersports auf das alltägliche Leben als Entspannung, als Vorsorge aber auch als Therapie, deswegen der Untertitel Von der Heilkraft der Bewegung.

Ein Ausblick

Viele weitere Bücher sind noch in Planung, teils als Idee, teils mit etlichen Seiten angeschrieben und teils als seit Jahren im Hintergrund mitlaufende Großprojekte, wie die sogenannte Einfelder Trilogie. Dies ist eine Arbeit, die Weinert seit über zehn Jahren begleitet. Der Umfang ist inzwischen auf über 600 Seiten angeschwollen und deckt doch gerade einmal ein Drittel des vorgesehenen Inhalts ab. Hierfür hat Weinert Landkarten gezeichnet, Lebensläufe erstellt, Stammbäume konstruiert und mindestens fünf verschiedene Anfangskapitel geschrieben, die allesamt doch wieder im Verlauf des Textes unterkamen. Eines ist sogar zum vorläufigen Schlusskapitel geworden.